19Handfeuerwaffen

Automaten

Geschütze

Gepanzerte Fahrzeuge


Waffen und gepanzerte Fahrzeuge

gemäss Order of battle (S. 569)

Quelle

Handfeuerwaffen und Automaten

 

5'204 Carbines cal. 30

M1 Carbine


Allgemeine Information

Militärische Bezeichnung: Carbine M1

Einsatzland: USA

Entwickler/Hersteller: Winchester Repeating Arms Company

Herstellerland: USA nach 1945 auch andere

Produktionszeit: 1942 bis 1960

Modellvarianten: M1–M3

Waffenkategorie: Selbstladegewehr

Ausstattung

Gesamtlänge: 904 mm

Gewicht: (ungeladen) 2,48 kg

Lauflänge: 457 mm

Technische Daten

Kaliber: .30 Carbine

Mögliche Magazinfüllungen: 15, 30 Patronen

Munitionszufuhr: Stangenmagazin

Kadenz: 45 (M1), 800 (M2/M3) Schuss/min

Anzahl Züge: 4

Drall: rechts

Verschluss: Zylinderverschluss

Ladeprinzip: Gasdrucklader


Automaten

 

90 Guns, machine, cal .30 hv

67 Guns, machine, cal .30 L

 

Vermutlich geht es um die folgenden beiden Maschinengewehre:

 

M1917A1 water cooled Browning machine gun


Browning M1919A4 machine gun on M2 tripod, standard MG of US armed forces through the WW2


Quelle

Handbuch M1919A4

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Zum Einsatz von M1917A1 und M1919A4


"Das M1919A4 stellt die wichtigste Variante des M1919 dar. Die US-Infanterie setzte sie als Unterstützungswaffe auf Kompanieebene ein. Eine Schützenkompanie (Rifle Company) hatte neben den Schützenzügen (Rifle Platoon), die sich aus zur eigenen Feuerunterstützung mit dem automatischen Gewehr M1918A2 ausgerüsteten Schützengruppen (Rifle Squad) zusammensetzte, einen Unterstützungswaffenzug (Weapons Platoon), der neben einem M2HB-Maschinengewehr und drei 60-mm-Granatwerfern zwei M1919A4-Maschinengewehre auf M2-Dreibeinen hatte. Auf Bataillonsebene wurde zusätzlich in der Unterstützungswaffenkompanie (Weapons Company) drei M1917A1-Maschinengewehre eingesetzt.

Das M2-Dreibein ist deutlich niedriger als das Dreibein des M1917A1 und erlaubt es dem Schützen, beim Gebrauch der Waffe auf dem Boden zu liegen – was seine Überlebenswahrscheinlichkeit deutlich erhöht (beim M1917A1 musste er sitzen oder knien). Die hinteren beiden Beine des M2 sind länger und mit einer Querstange verbunden, auf der der Richtmechanismus seitlich verschiebbar sitzt. Die Bedienelemente des Richtmechanismus befinden sich auf den linken Seite, so dass der Schütze sie bedienen kann, während er die rechte Hand am Pistolengriff belässt.

Die normale Bedienungsmannschaft eines M1919A4 bestand aus fünf Mann: dem eigentlichen MG-Schützen, dem Assistenzschützen, dem Gruppenführer und zwei als Munitionsträger eingesetzten Gewehrschützen. Der MG-Schütze trug auf dem Marsch das MG und einen Vorrat an wichtigen Ersatzteilen, der Assistent das Dreibein und einen Gurtkasten; die Munitionsträger und der Gruppenführer trugen zusätzliche Gurtkästen.

Das M1919A4 stand dem Kompanieführer als Schwerpunktwaffe zur Verfügung, die unabhängig von den Schützenzügen eingesetzt werden konnte. Im Angriff deckten die Maschinengewehrgruppen die Schützenzüge im direkten Feuer; eine Unterstützung durch indirektes Feuer war den M1917A1 vorbehalten, die aufgrund ihrer besseren Lafettierung und Richtanlage dazu besser geeignet waren. Das M1919A4 war leichter als das M1917A1 und dadurch etwas beweglicher, aber das Instellunggehen dauerte länger als bei einem leichten Maschinengewehr auf Zweibein, da der Assistent zunächst das Dreibein aufstellen musste, bevor der Schütze die Waffe daraufsetzen konnte."


 236 Machine Guns HB cal .50


Browning machinegun, Cal. .50 HB, M2 on M3 Tripod Mount


Caliber: .50

Weight of receiver group: 56 lbs

Weight of barrel: 26 lbs (approx)

Weight of tripod mount, M3: 44 lbs (w/elev mech & pintle w/bolt)

Total weight of gun complete, on M3 mount: 126 lbs (approx)

Maximum range (M2 ball): 7,400 yds

Maximum effective range: 2,000 yds

Cyclic rate of fire: 450-500 rpm (approx)

Muzzle velocity (M2 ball): 2,930 fps (1,997 mph)

Length of gun, overall: 65 in (approx)

Length of barrel: 45 in


HB bedeutet: Im Unterschied zum M2 hat die HB-Variante (englisch heavy barrel = deutsch schwerer Lauf) einen längeren Lauf.

Quelle,

wo diese Beschreibung herstammt:

Ein paar ergänzende Angaben finden sich auch in der französischen Version:

Dénomination : Browning M2 HB - .50

Mode de tir : automatique et semi-automatique

Portée : 1800 m

Masse du trépied M3 : 20 kg

Masse d'une bande de 105 cartouches : 17 kg

Masse totale en ordre de bataille : 72,62 kg

Quelle


90 Submachine Guns cal .45


Thompson-Maschinenpistole, auch Thompson Sub Machine Gun oder Tommy Gun genannt

Zerlegte Thompson M1928A1,

zweiteiliger Verschluss mit Zwischenstück aus Bronze



1157 Pistols automatic cal  .45

Quelle

Pistole Colt M1911 (U.S. Pistol, Caliber .45 Model of 1911 – alias „Colt Government“), Selbstladepistole



243 Rifles automatic cal .30


Browning Automatic Rifle oder kurz B.A.R., von John Moses Browning um 1916 / 1917 zur Kampfeinheitenunterstützung entwickeltes, leichtes Maschinengewehr.

M1918A2


Manual

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6'301 Rifles cal .30 M1

Quelle

M1 Garand,Gasdrucklader, Selbstladegewehr, von 1936 bis 1957 Standardgewehr der Streitkräfte der Vereinigten Staaten. Offizielle Bezeichnung: Rifle, Caliber .30, M1.


Der Patronenrahmen „en bloc clip“ eines M1 Garand


Manual

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217 Rifles cal .30 M1903

Quelle

Springfield M1903, 1903 bis 1944 in Serie produziert, Repetiergewehr von den US-Streitkräften als US Rifle, .30 caliber, M1903 bezeichnet, oft auch einfach Springfield genannt.



557 Launchers rocket 2.36''

Quelle

"Die Bazooka war eine raketenangetriebene Panzerabwehrhandwaffe der US-amerikanischen Streitkräfte. Sie wurde von der Infanterie auf kurze Entfernungen gegen gepanzerte Fahrzeuge und Bunker eingesetzt. Ihr Bekanntheitsgrad geht auf den Zweiten Weltkrieg zurück, in dessen Verlauf sie als eine der ersten Waffen mit Hohlladung eingesetzt wurde. Sie war die erste raketenangetriebene Infanteriewaffe. Für gewöhnlich wurde diese Waffe in einem aus Richtschütze und Ladeschütze bestehenden Zweierteam verwendet.

Ihren Namen verdankt sie einem ähnlich aussehenden Musikinstrument des amerikanischen Radiocomedians Bob Burns."

Quelle

 

M1

Length: 54 in (137 cm)

Caliber: 2.36 in (57 mm)

Weight: 13 lb (5.9 kg)

Warhead: M6 shaped charge (3.5 lb, 1.59 kg)

Range

Maximum: 400 yards (370 m)

Effective: (claimed) 150 yards (140 m)

Crew: 2, operator and loader

 

M2

Length: 54 in (137 cm)

Caliber: 2.36 in (57 mm)

Weight: 12.75 lb (5.8 kg)

Warhead: M6A1 shaped charge (3.5 lb, 1.59 kg)

Range

Maximum: 400 yards (370 m)

Effective: (claimed) 150 yards (140 m)

Crew: 2, operator and loader

 

Deutschsprachige Version der Beschreibung

Länge: 1,37 m

Kaliber: 60 mm

Gewicht: 6,8 kg

Munition M6 für M1, M6A1 für M1A1

Sprengkopf: Hohlladung, 0,7 kg Sprengstoff

Länge: 55 cm

Durchmesser: 60 mm ? 2,36 inches !

Gewicht: 1,59 kg

Mündungsgeschwindigkeit: 82 m/s

Reichweite maximal: 365 m

Reichweite effektiv: 135 m

Quelle

So wie bei den Maschinengewehren gab es auch bei den panzerbrechenden Waffen einen Wettlauf zwischen der deutschen und der ihr nacheilenden amerikanischen Technologie.


Geschütze


57 Guns 57mm

 

Ordnance Quick Firing 6-pounder 7 cwt

 

US-Einsatz:

"Im Frühling 1943 setzte sich infolge der Erfahrungen des Afrikafeldzuges die Einsicht in die Notwendigkeit durch, eine schwerere Panzerabwehrkanone als die bisherige 37-mm-M3 einzusetzen. Gemäß einer Organisationstabelle für Ausrüstung vom 26. Mai 1943 besaß eine Regiments-Panzerabwehrkompanie neun 57-mm-Geschütze und jedes Bataillon hatte einen Panzerabwehrzug mit je drei Geschützen, was 18 Geschütze pro Regiment ergab. 1½ t-Lastkraftwagen Dodge 6×6 waren als Zugmaschinen vorgesehen. Mitte 1944 war die M1 die Standard-Pak der US-Infanterie an der Westfront und übertraf die Anzahl der M3 in Italien. Wegen der unerwarteten Indienststellung der neuen Waffe war die AP-Munition 1943 die einzige produzierte Munitionsart. Erst nach dem Feldzug in der Normandie erreichten Sprenggranaten das Schlachtfeld, jedoch auch nicht in großer Zahl. Dies begrenzte die Effizienz der M1 in der Infanterieunterstützung."

Art: Panzerabwehrkanone

Ursprungsland: Vereinigtes Königreich

Im Dienst: 1942–1960

Hergestellt ab: 1940

Gewicht: 1.140 kg

Länge: 2,82 m

Granate: 57 × 441 mm

Kaliber: 57 mm

Schwenkbereich: 90°

Feuerreichweite: 4.600 m

 

US Munition

Art: AP Die Bezeichnung AP steht für Armor Piercing (panzerbrechend).

Modell: Shot M70

Gewicht: 2,85 kg ("Sechspfünder")

Mündungsgeschwindigkeit: 853 m/s


gezogen (keine Selbstfahrlafette)


90 Mortars 60mm

Quelle

U.S. 60 mm Mörser M2 (Helm als Größenvergleich)

"Minenwerfer", leichtes, von der Mündung her zu ladendes Steilfeuergeschütz mit glattem Rohr zur Feuerunterstützung für die Infanterie.

 


54 Mortars 81mm

Quelle

 

Teil eines Mörser(Minenwerfer)zuges, der mit dem Standardmörser MI 81 mm am Stadtrand von Stolberg, Deutschland, ausgestattet ist, 19. September 1944. Nach der Anzahl der leeren Munitionszylinder zu urteilen, scheint dieser Zug schon viel geschossen zu haben. Eine lizenzierte Version eines französischen Designs, der MI-Mörtel wog 136 Pfund, konnte von drei Männern verdient werden und konnte seine 6,87 Pfund schweren Sprenggeschosse auf 3.300 Meter abfeuern.

Quelle

Mittlerer Mörser M1 ("Minenwerfer"), Kaliber 81 mm, amerikanisches Vorderlader-Steilfeuergeschütz mit Glattrohr zur indirekten Feuerunterstützung für leichte Infanterie- und Luftlandeeinheiten im Bereich eines Bataillons.

 


54 Howitzers 105 mm


 The 105 mm M2A1 (M101A1) howitzer was the standard light field howitzer for the United States in World War II

 Quelle

Hauptkomponenten: Geschützrohr mit dem Verschluss und der Visiereinrichtung und Lafette. Hydropneumatische Rohrbremse, die den Rückstoss dämpfte, und Rohrvorholer. Die Holme der Spreizlafette endeten in Erdspornen, zusammenklappbar zur Deichsel. Um 23° nach links und rechts schwenkbarer Lauf, von hinten geladen. Höhenrichtbereich von −4,5° bis +66°. 

Gezogen von mittlerem Lastwagen.

Vergleichbar der Schweizer 10,5 cm Haubitze 1942,  K+W Thun (Basislizenz Bofors Schweden)

 

Technische Daten

Typ: leichte Haubitze

Hersteller: Rock Island Arsenal

Geschützbedienung: acht: Geschützführer, Fahrer, Richtschützen (2), Ladeschützen (2), Munitionskanoniere (2)

Länge: 5,94 m

Breite: 2,21 m

Gewicht: 2.260 kg

Kaliber: 105 mm

Rohrlänge: 2,80 m

Kadenz: max. 10 Schuss/Minute

Reichweite: 11,7 km


12 Howitzers 155mm


Die 155 mm Gun M1 und M2, allgemein bekannt als Long Tom, waren 155 Millimeter Feldhaubitzen der United States Army während des Zweiten Weltkrieges.

 Quelle

155 How:155 mm Howitzer M1(gezogen).

Mannschaft: 11 Mann

Technische Daten

Gesamtlänge: 7,32

Rohrlänge: 3,80

Kaliber: 155

Kadenz: 1,5 Schuss/min

Höhenrichtbereich: −2 bis +63 Winkelgrad

Seitenrichtbereich: 49


Ausführliche Beschreibung (hier klicken) dieses schwerfälligen und langsamen Geschützes. In beiden Versionen des technischen Beschriebs wird angeführt, es seien 40 amerikanische Artillerie-Bataillone auf dem europäischen Kriegsschauplatz damit ausgerüstet worden. Da es sich um eine die Infanterie begleitende Waffe handelte, vermutete ich, es sei die Vierte mit M114 bestückt gewesen.


„Long Tom“-Mannschaft bei der Ausbildung in England.

Auffällig ist das Fehlen eines Stahl-Schutzschildes, das untaktische Herumstehen der Bedienung und die fehlende Tarnung. In England waren die Allierten der deutschen Beobachtung aus der Luft ausgesetzt. Aus dem Kaliber und der Anzahl der Geschütze hätte die feindliche Luftaufklärung leicht auf die Anzahl der bereitgestellten Divisionen schliessen können.


Gepanzerte Fahrzeuge

 

13 Cars light M8 with armament

 

M8 Greyhound war ein amerikanischer Spähpanzer des Zweiten Weltkriegs. Er wurde von den US-amerikanischen und britischen Truppen während des Zweiten Weltkriegs in Europa und im Fernen Osten eingesetzt. Der Radpanzer wurde in 11.667 Exemplaren bis zum Produktionsende 1944 bei Ford gebaut.

Quelle

Besatzung: 4

Länge: 5 m

Breite: 2,54 m

Höhe: 2,64 m

Masse: 7,8 t

Panzerung: 19 mm

Hauptbewaffnung: Kanone 37 mm M6

Sekundärbewaffnung: Maschinengewehr 7,62 mm oder 12,7 mm

Antrieb: Hercules 6-Zylinder, 82 kW (110 PS)

Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h (Strasse), 48 km/h (Gelände)

Leistung/Gewicht: 14,1 PS/t

Reichweite: 640 km


Englische Beschreibung hier klicken


"Das Fahrzeug galt als schnell, recht zuverlässig (nach der Lösung einiger technischer Probleme) und für Aufklärungszwecke als ausreichend bewaffnet. Die Aufklärungseinheiten kritisierten jedoch die mäßige Geländegängigkeit. In den bergigen Gegenden Italiens und im Schlamm und Schnee des europäischen Winters war der Einsatz des M8 mehr oder weniger auf die Straßen beschränkt, was seinen Wert als Aufklärungsfahrzeug einschränkte. Er war auch empfindlich gegenüber Landminen. Die Briten verstärkten die Bodenpanzerung manchmal durch Sandsäcke. Ein anderes Problem war, dass die Kommandeure die Aufklärungseinheiten oft zur Feuerunterstützung einsetzten, wofür die dünn gepanzerten M8 ungeeignet waren."



5 Half-tracks with armament

 

Carrier, Personnel Half-track M3, also known as an M3 Half-track

Quelle

Der anfangs des Krieges in Massen produzierte M2 Half Track ging namentlich im Krieg in Nordafrika wegen Konstruktionesfehlern, untauglichem Einsatz als Kampfgerät und Überlegenheit des deutschen Gegenstücks weitgehend verloren. Die geringe Zahl der Zuteilung könnte vermuten lassen, dass es sich noch um Restbestände des veralteten Modells handelte. Trotzdem beschreibe ich nachfolgend den M3, der besser und erfolgreicher war.

 

Gegenüberstellung hier anklicken

 

Besatzung: 3+10 Mann

Länge: 6,18 m

Breite: 2,22 m

Höhe: 2,26 m

Masse: 9,3 Tonnen

Panzerung: 6–12 mm

Hauptbewaffnung:

variiert je nach Version: meist MG, M1919A4 oder Browning M2

Sekundärbewaffnung: variiert je nach Version

Antrieb:

Sechs-Zylinder-Benzinmotor White 160 AX mit 109,6 kW, 147 PS (110 kW)

Höchstgeschwindigkeit: 64,4 km/h

Leistung/Gewicht: ca. 16 PS/Tonne

Reichweite: 282 km


Englische Version des Beschriebes hier anklicken