104. Genie-Bataillon - 4th Engineer Battalion

Quelle

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Coat Of Arms

 


  • Schild: Scharlachrot und weiss sind die Farben des Corps of Engineers.
    Der gewellte Balken spielt auf die aussergewöhnliche Leistung der Einheit an, die sie im Ersten Weltkrieg erbracht hatte. Unter heftigem Feuer hatte sie die Brücke über den Fluss Vesle [vɛl] gebaut und damit der Division den Übergang ermöglicht. - Das gelbe Feld oben links stellt das Genie-Abzeichen dar, wie es gebräuchlich war, als die Kompanien 1861 zum 2nd Engineers zusammengefasst wurden; dieses wurde 1916 in das 4th Engineers inkorporiert. Das Symbol gehörte den Sappeuren und Pontonieren zur Zeit des Bürgerkrieges.
  • Helmschmuck: Die gepanzerte Hand und die Pfeile sollen das Kampfpotenzial der Einheit darstellen. Die Zahl der Pfeile entspricht der Anzahl der Auszeichnungen des Bataillons.

Active 31 December 1861 – 21 September 1921
24 July 1922 – 19 February 1946
6 July 1948 – 15 December 2004
18 October 2006 – Present
Country  United States
Branch US Army Corps of Engineers
Role Combat engineering
Battalion Headquarters Fort Carson, Colorado
Nickname Vanguard of the 4th Division
Motto Volens Et Potens (Willing and Able)
Engineer Corps Colors Scarlett and White
Engagements World War I
World War II
Vietnam War
War on Terror
Decorations Presidential Unit Citation (Army)
Meritorious Unit Commendation (Army)
Belgian Fourragere 1940
Republic of Vietnam Cross of Gallantry with Palm
Republic of Vietnam Civil Action Honor Medal
Valorous Unit Award
Insignia
Distinctive Unit Insignia 004-Engineer-Battalion-DUI.png

 

Das Bataillon wurde am 31. Dezember 1861 innerhalb der Regular Army in Washington D.C. aus neuen und bereits existierenden Genie-Kompanien als provisorisches Engineer Battalion gebildet. Es nahm teil an den meisten Feldzügen und Schlachten im Amerikanischen Bürgerkrieg, u.a. Peninsula Campaign (März 1862), Battle of Antietam (September 1862), Battle of Fredericksburg (Dezember 1862), Battle of Chancellorsville (April 1863), Battle of the Wilderness (Mai 1864), Battle of Spotsylvania Court House (Mai 1864), Cold Harbor (Juni 1864), Siege of Petersburg (Juni 1864-März 1865) und Battle of Appomattox Court House (April 1865, endgültige Niederlage der Konföderierten). Am 28. Juli 1866 wurde das Bataillon dann endgültig konstituiert. Es war als solches im Spanisch-amerikanischen Krieg in der Schlacht von Santiago in Juli 1898 und 1899 in der Niederschlagung der Philippine Insurrection engagiert. Vom 14. März bis 7. Juni 1901 wurde es vergrössert und aufgeteilt in ein 1. und ein 2. Genie-Bataillon.

 

 

Erster Weltkrieg und Zwischenkriegszeit

 

Das 2. Bataillon wurde vergrössert, reorganisiert und im Juli 1916 als 2. Genie-Regiment umbenannt. Es kam im Mai und Juni 1917 zu erneuten Erweiterungen: Aus dem zweiten entstanden das 2., das 4. und das 5. Genie-Regiment. Das Vierte wurde im August 1917 zum 4. Bataillon herabgestuft und war ab Januar 1918 der 4th Division zugeteilt. Es kämpfte in Frankreich an der deutschen Westfront, so an den Flüssen Aisne-Marne (Sommer 1918), in der Schlacht von St. Mihiel (September 1918), in der Meuse-Argonnen Offensive (Herbst 1918) und in Elsass-Lothringen (November 1918). Nach dem Besatzungsdienst wurde die Einheit 1921 im Camp Lewis, Washington, deaktiviert. Zwischen 1927 und 1933 war das Bataillon der 6th Division zu dessen Unterstützung zugeordnet. Am 1. Juni 1940 aktivierte man es erneut, diesmal im Fort Benning, Georgia. Nach Reorganisationen wurde es im September 1942 in 4th Engineer Motorized Battalion umbenannt und im August 1943 in 4th Engineer Combat Battalion. Im Januar 1944 kam es in England an und es nahm am 6. Juni 1944 in der Normandie an der Operation Overlord teil.


Und hier ein halbes Dutzend Gesichter aus der

Company A des 4th Engineer Battaillon (S.147)