35Die Operation Cobra

 

vom 24. Juli bis 4. August 1944

 

Der Ausbruch aus dem Normandie-Brückenkopf

Quelle: Le Monde, hors-séries, 1944

So sahen die normannischen Städte aus, nachdem die Alliierten mit den Deutschen darum gekämpft hatten. So hätte Paris ausgesehen, wenn die Stadt ernsthaft verteidigt worden wäre.


Operation Cobra


VII Corps led the initial assault of Operation Cobra, the First United States Army-led offensive as part of the breakout of the Normandy area. Its success is credited with changing the war in France from high-intensity infantry combat to rapid maneuver warfare.

Der "Kinderkrieg" !

Junger deutscher Kriegsgefangener anfangs August 1944

Quelle: Le Monde, hors-série, 1944

Die Operation Cobra

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Operation Cobra vom 25. bis zum 29. Juli 1944

Die deutschen Stellungen bei Saint-Lô in der Nacht vor dem Beginn der

Operation Cobra

Amerikanische Vorstöße bis zum 4. August 1944


Die mittlere Karte zeigt für die Nacht vom 24. auf den 25. Juli 1944 das deutsche LXXXIV. Korps, das General Choltitz untersteht, exakt der 4. US Infanterie -Division gegenüber, die General Barton kommandiert. In einem Monat stehen sich die beiden Männer in der Stadt Paris gegenüber, zu deren Festungskommandant Hitler den Korpskommandanten in wenigen Tagen ernennen wird.



 

Die Operation Cobra war eine militärische Angriffs-Operation der alliierten Streitkräfte im Zweiten Weltkrieg. Sie dauerte vom 24. Juli bis zum 4. August 1944 und bedeutete den Ausbruch aus dem Normandie-Brückenkopf.


Die Operation Cobra kennzeichnet den Übergang vom material- und infanterie-lastigen Stellungskrieg hin zum motorisierten Bewegungskrieg in Nordfrankreich.


Mancherorts wird das Ereignis auch als Durchbruch bei Avranches bezeichnet, wobei der Durchbruch tatsächlich bei Saint-Lô stattfand. Nach der Eroberung von Avranches wurde der Wehrmachtführung jedoch der Umfang der Operation bewusst.

Der Plan zur Operation Overlord sah nach einer erfolgreichen Landung einen stetigen Ausbau des Brückenkopfes durch schnell nachgeführte, zusätzliche alliierte Einheiten vor. Städte, Häfen und Landefelder dienten dabei als Eckpunkte für Operationen. Die Alliierten versuchten schnell in eine mobile Kriegsführung überzugehen, um ihre taktische Überlegenheit in der Luft, zu Lande mit Panzern und motorisierter Infanterie sowie mit Hilfe ihrer Logistik zum Tragen zu bringen. Damit sollte ein Stellungskrieg wie im Ersten Weltkrieg vermieden werden.


Ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Alliierten war der Aufbau der Truppen im Brückenkopf, der schneller vonstattengehen musste, als die Deutschen ihre eigenen Truppen mobilisieren konnten. Der deutsche Truppenaufbau musste nachhaltig gestört werden. Damit begann ein Wettlauf in der Normandie, der einer der bedeutendsten für den Verlauf des alliierten Feldzuges wurde.


Der Aufbau der alliierten Streitmacht auf dem europäischen Kontinent verlief planmäßig und vor allem schneller als auf der Gegenseite. Im Juli wurde der Fortschritt allerdings dadurch behindert, dass der Brückenkopf noch nicht deutlich erweitert worden war, oder mit Montgomerys Worten: Es waren noch keine weiteren Claims im Inland abgesteckt worden. Der bisherige Brückenkopf war förmlich „übervölkert“, die Anzahl der sich in alliierter Hand befindlichen Flugfelder war weit geringer als geplant. Caen, ein Primärziel am Landungstag, war noch nicht erobert worden und es befand sich auch kein größerer Hafen in alliierter Hand.


Die Schlacht um die Normandie war in meist kleinen Schlachten zerfallen, weshalb die alliierten Verbände nur sehr langsam gegen die deutsche Verteidigung vorstießen. Am 25. Juli, dem Beginn der Operation Cobra, hatten die Alliierten erst die D+5-Linie erreicht, das heißt sie hielten Positionen, die sie planmäßig schon am 11. Juni hätten erreicht haben sollen.


Damit wurde ein Mangel der alliierten Planung für die Tage nach der Invasion aufgedeckt. Man war so mit den Problemen, die die Invasion selbst mit sich brachte, beschäftigt, dass ein adäquates Konzept zum Ausbau des Brückenkopfes fehlte. Besonders die taktischen Probleme an der Front der 1. US-Armee im Westen waren so nicht erwartet worden.


Der Plan der Operation Cobra bestand aus drei Phasen. Zuerst sollte das VII. Korpseine Lücke in die deutsche Front schlagen. Sodann sollten von den Ausbruchsdivisionen starke Flanken beiderseits der Lücke aufgebaut werden, damit ein aus drei Divisionen bestehender Stoßkopf dort vorrücken konnte. Das VIII. und XIX. Korps waren für lokale Angriffe auf die Deutschen vorgesehen, damit diese keinen Nachschub zur Frontlinie führen konnten. Bei einem erfolgreichen Abschluss der ersten beiden Phasen wäre der deutsche Widerstand nicht mehr aufrechtzuerhalten gewesen und die komplette Cotentin-Halbinsel hätte eingenommen werden können. General J. Lawton Collins, Kommandeur des VII. Korps, schlug kleinere Änderungen des Plans vor, um den Durchbruch mehr nach Süden zu verlegen. Bei einem Erfolg brachten seine Änderungen die Möglichkeit zu einem schnelleren Vorrücken in die Bretagne, um die dortigen Atlantikhäfen einzunehmen.


Der Vorstoß sollte durch ein kurzes aber heftiges Bombardement mit mittleren und schweren Bombern auf das vorgesehene Gebiet eröffnet werden. Die Erwartung ging dahin, dass die angerichteten Schäden und der Schockfaktor die deutsche Defensive aufweichen würde. Sofort danach sollte die Infanterie auf die deutschen Linien stoßen. Wenn der deutsche Widerstand auf dem Höhepunkt des Zusammenbruchs war, sollten die drei Divisionen durchbrechen. Schlüsseleinheiten der Erstschläge waren das VII. Korps mit der 4., 9. und 30. US-Infanteriedivision.


Mehr als 1.300 mittlere M4-Panzer, 690 leichte M5A1-Panzer und 280 M10-Panzerjäger standen diesen Einheiten zusammen mit hunderten Artilleriegeschützen zur Verfügung. Annähernd 140.000 Schuss an Artilleriemunition aller Kaliber kamen hinzu. Der Frontabschnitt für den Vorstoß des VII. Korps war etwa 6,4 Kilometer breit.


In den Tagen, die noch bis zum Angriff verblieben, sicherten das VII.und VIII. Korps die Gebiete, in denen sich die Truppen für den Vorstoß aufstellen sollten. Dabei erlitt die Infanterie schwere Verluste. Die Positionen sollten taktisch ausgesucht und gut aus der Luft ausgemacht werden können. Die Linie entlang der Straße von Saint-Lô nach Périers war ideal.


Die Kommandeure der Fliegereinheiten benötigten einen Abstand von mindestens drei Kilometern zwischen den Stellungen eigener und gegnerischer Verbände. Weil die Verlustzahlen bei den vorausgegangenen Operationen so hoch waren und jeder Landgewinn daher schwer bezahlt worden war, wollte Bradley das Gebiet nicht aufgeben und nur etwa 700 Meter zurückweichen. Schlussendlich wurden die Frontlinien der Infanterie doch um 1 bis 1,3 Kilometer nach hinten verlegt, um größtmögliche Sicherheit während der Bombardements zu gewährleisten. Die Haupteinheiten zogen sich nur rund eine Stunde vor den Luftschlägen zurück und ließen noch bis 20 Minuten vor der Bombardierung Beobachtungsposten zurück.


Der vorbereitende Angriff vom 24. bis 27. Juli

Wikipedia

Der Angriffstag war ursprünglich auf den 18. Juli festgesetzt worden, doch das schlechte Wetter führte immer wieder zu einer Verschiebung des Termins. Letztlich galt der 24. Juli als Starttermin. Doch wiederum veranlasste das schlechte Wetter Leigh-Mallory (britischer Oberbefehlshaber der taktischen alliierten Luftstreitkräfte) noch einmal zu einer 24-stündigen Verschiebung. Etliche schwere Bomber der 8th Air Force empfingen den durchgegebenen Rückruf nicht und setzten ihre Mission fort. Rund 335 B-17, von denen einige durch schlechte Sichtverhältnisse beeinträchtigt wurden, warfen 685 Tonnen Bomben im Zielgebiet ab. Obwohl der Verhinderung der Bombardierung eigener Positionen besondere Beachtung geschenkt worden war, fielen dennoch Bomben auf die Stellungen der amerikanischen Einheiten. Bradley hatte aus diesem Grund ein Überfliegen des Gebietes parallel zur Frontlinie gefordert, um das Risiko, von eigenen Bombern getroffen zu werden ("Friendly Fire"), zu minimieren. Er ging davon aus, dass die Kommandeure der Lufteinheiten zugestimmt hätten, doch nur die taktischen Kampfflugzeuge der 9th Air Force erreichten das Ziel parallel zum Frontverlauf. Die schweren Bomberverbände der 8th Air Force wussten von der Vereinbarung nichts und erreichten die Front rechtwinklig zu ihrem Verlauf. Die zu kurz geratenen Abwürfe trafen genau die für den Erstangriff vorgesehenen Truppenteile. Mehr als 100 Amerikaner wurden dabei getötet und rund 500 verletzt. Auch General Lesley J. McNair war unter den Getöteten.


Nachdem der Überraschungseffekt verloren war, wurde erwogen, den Angriff zu verschieben oder sogar ganz abzubrechen. Doch Bradley entschied sich zur Durchführung. Im Nachhinein war diese Entscheidung richtig, da die Deutschen während der ihnen geschenkten 24 Stunden nichts unternahmen, um ihre Verteidigungsstellungen zu verstärken. Sie gingen davon aus, dass sie einen amerikanischen Vorstoß durch ihren Artilleriebeschuss gestoppt hätten.


Am Morgen des 25. Juli hatte sich das Wetter verbessert und der Angriff wurde um 9:40 Uhr fortgesetzt. Leichte und schwere Bomber warfen mehr als 3.300 Tonnen Bomben auf das Zielgebiet. Wieder fielen Bomben auch auf die amerikanischen Stellungen, 111 Soldaten kamen dabei ums Leben und 490 Mann wurden verwundet. Die Fehlabwürfe resultierten aus dem kleingehaltenen Zielbereich und dem Wind, der den Bombenrauch in die amerikanischen Positionen blies. Einige Flugzeugbesatzungen warfen daher ihre Last voreilig in den Rauch ab, ohne ihr Ziel genau anzuvisieren. Die Opfer, die das Friendly Fire kostete, waren dennoch wahrscheinlich geringer als die zusätzlichen Verluste, die ohne Bombereinsatz durch das deutsche Abwehrfeuer entstanden wären.

Die Kampfeinheiten erholten sich schnell von der Bombardierung. Trotz schwerer Verluste in einigen Verbänden musste nur ein Bataillon ersetzt werden. Alle anderen griffen an diesem Morgen an, teilweise etwas verspätet. Aber um 11:00 Uhr lief der Angriff wie vorgesehen weiter.

Die deutschen Einheiten waren vom Bombensturm hart getroffen worden. Die Eliteeinheit der Panzer-Lehr-Division war fast vollständig aufgerieben. Panzer lagen umgekippt an den Straßen, Stellungen waren zerstört und die Überlebenden irrten oftmals orientierungslos durch das Gelände, so dass die Kommandostruktur in weiten Teilen zusammenbrach. Etwa zwei Drittel der Divisionen waren dem Angriff zum Opfer gefallen.

Bedingt durch das vorsichtige Vortasten durch die verteidigten umliegenden Gebiete, die mit ihren Hecken und Gräben hervorragende Deckungen für die Deutschen boten, kam die amerikanische Infanterie anfangs nur relativ langsam voran. Obwohl es nur wenige Verteidiger gab, waren sie nicht zu unterschätzen. Mehr und mehr wich aber die Front nach Osten zurück, so dass am ersten Tag etwa 3,5 Kilometer Landgewinn auf Kosten von mehr als 1.000 Opfern gemacht wurden. Am 26. Juli verlief der weitere Vorstoß etwas schneller und die Amerikaner drangen mehr als sieben Kilometer nach Osten vor.


22. Infanterie-Regiment

Jahrbuch des Regiments, 1947:

On July 19 the regiment moved behind the lines to the vicinity of La Mine, where,

attached to Brig. Gen. Maurice Rose's Combat Command A of the Second Armored Division, it began almost immediately

to plan and train for the forthcoming breakthrough operations. The overall plan contemplated the use of heavy bomber aircraft

for saturation type bombing and, hence, was dependent on weather suitable for flying. Infantry-tank teams were organized.

Training was pursued in this type combat to the end that members of the 22nd Infantry and Combat Command A developed confidence one in the other,

and became fast friends. July 25 dawned clear, and the weather, which had heretofore been overcast with steady rains, was announced satisfactory.

At 1100 the St. Lo Breakthrough commenced with bombardment by B-17 type aircraft. At the conclusion of the bombardment,

elements of the Fourth Division penetrated the enemy's defense and rolled back the flanks to right and left.

One day later Combat Command A of the Second Armored, with the 22nd Infantry attached, began its move toward St. Gillis and Canisy.

Combat Command A moved in three columns on July 28 and, while the First and Second Battalions of the 22nd Infantry were held up

along the stream south of Moyen, the Third Battalion seized the high ground northeast of Percy. The First Battalion, now under Captain Bruce Lattimer,

and the Second Battalion, under Major H. L. Drake, disengaged from the enemy and, having moved west to the Le Mesnil Herman-Percy axis,

attacked south toward Villebaudon. Near Villebaudon, Combat Command A was struck by enemy columns counterattacking from three directions,

and the situation became critical. Bold and decisive action by leaders in all echelons, and courage and determination on the part of the troops,

stabilized the situation by nightfall. On the first of August, the Third Battalion, with accompanying armor, seized Tessy-sur-Vire,

and outposted the high ground beyond. At noon the next day the regiment reverted to the control of the Fourth Division,

and the initial phase of the breakthrough operation was terminated.

For its outstanding performance in this operation the regiment was awarded the Distinguished Unit Citation.“i

 

Korrigieren!!!!

Am 19. Juli zog das Regiment hinter den Linien in die Nähe von La Mine, wo es an Brig angeschlossen war. General Maurice Roses Kampfkommando A der Zweiten Panzerdivision, es begann fast sofort.

die Planung und Schulung für die bevorstehenden Durchbruchoperationen. Der Gesamtplan sah den Einsatz von schweren Bomberflugzeugen vor.

für die Sättigungsbombardierung und war damit abhängig vom flugtauglichen Wetter. Infanterie-Panzer-Teams wurden organisiert.

Infanterie- und Gefechtsführungskommando A Vertrauen ineinander entwickelte und zu schnellen Freunden wurde. Der 25. Juli dämmerte klar, und das Wetter, das bisher von anhaltenden Regenfällen bedeckt war, wurde als zufriedenstellend angekündigt.

Um 11:00 Uhr wird die St. Lo Breakthrough begann mit der Bombardierung durch B-17-Flugzeuge. Am Ende der Bombardierung drangen Elemente der Vierten Division in die Verteidigung des Feindes ein und rollten die Flanken nach rechts und links zurück.

Einen Tag später begann das Gefechtskommando A der Zweiten Panzertruppe mit der 22. Infanterie, sich in Richtung St. Gillis und Canisy zu bewegen.

Das Gefechtskommando A bewegte sich am 28. Juli in drei Spalten, und während das Erste und Zweite Bataillon der 22.

 

entlang des Baches südlich von Moyen eroberte das Dritte Bataillon das Hochland nordöstlich von Percy. Das Erste Bataillon, jetzt unter Kapitän Bruce Lattimer, und das Zweite Bataillon, unter Major H. L. Drake, entfernten sich vom Feind und griffen, nachdem sie sich nach Westen zur Achse Le Mesnil Herman-Percy bewegt hatten, nach Süden in Richtung Villebaudon an. In der Nähe von Villebaudon wurde das Gefechtskommando A von feindlichen Kolonnen getroffen, die aus drei Richtungen angriffen, und die Situation wurde kritisch. Kühnes und entschlossenes Handeln von Führern aller Ebenen sowie Mut und Entschlossenheit der Truppen haben die Lage bis zum Einbruch der Dunkelheit stabilisiert. Am 1. August eroberte das Dritte Bataillon mit der dazugehörigen Rüstung Tessy-sur-Vire und überwand das Hochland. Am Mittag des nächsten Tages kehrte das Regiment zur Kontrolle der Vierten Division zurück, und die Anfangsphase der Durchbruchoperation wurde beendet. Für seine herausragenden Leistungen in dieser Operation wurde das Regiment mit der Distinguished Unit Citation ausgezeichnet.

 


Exkurs 22. Inf. Rgt. Presidential Unit Citation

July 26, 1944 - Operation Cobra - Presidential Unit Citation .


Riding atop the tanks of the 2nd Armored Division, the 22nd Infantry Regiment spearheaded the St. Lo breakout in Operation Cobra. The Presidential Unit Citation which our unit earned for this operation reads :


"The 22nd Infantry Regiment is cited for extraordinary heroism and outstanding performance of duty in action in Normandy, France, during the period of 26 July to 1 August 1944. The 22nd Infantry Regiment was the infantry element of an armored-infantry combat command which successfully effected a breakthrough of the German line of resistance west of St. Lo, forming the St. Gillis-Marigny gap through which the armored-infantry columns surged deep into German held territory. Operating against hardened infantry, artillery, and panzer units, this Regiment, often riding its accompanying tanks, met and overcame the stiffest German resistance in desperate engagements at St. Gillis, Canisy, Le Mesnil, Herman, Villebaudon, Moyen, Percy, and Tessysur-Vire. The 22nd Infantry Regiment in its first action with an armored division, after a short period of indoctrination, assumed the role of armored infantry with unparalleled success. Throughout the swift moving, 7 day operation, the infantry teams kept pace with the tanks, only resting briefly at night relentlessly to press the attack at dawn. Rear echelons fought with enemy groups bypassed in the assault. There was little protection from the heavy artillery which the Germans brought to bear on the American armor. Enemy bombers continually harassed the American troops at night, but in a outstanding performance of duty the 22nd Infantry Regiment perfected an infantry tank team which, by the power of its determined fighting spirit, became an irrestible force on the battlefield." Deeds Not Words !

 

 

Korrigieren !!!

Das 22. Infanterieregiment, das auf den Panzern der 2.  Panzerdivision fuhr, Lo Breakout in Operation Cobra. Die Presidential Unit Citation, die unsere Einheit für diese Operation verdient hat, lautet:

 

 

"Das 22. Infanterieregiment wird für seinen außergewöhnlichen Heldentum und seine außerordentliche Leistung im Einsatz in der Normandie, Frankreich, während des Zeitraums vom 26. Juli bis 1. August 1944 zitiert. Das 22. Infanterieregiment war das Infanterie-Element eines Panzerkampfkommandos, das erfolgreich den Durchbruch der deutschen Widerstandslinie westlich von St. Lo, die die Lücke zwischen St. Gillis und Marigny bildet, durch die die Panzerfäuste tief in deutsches Territorium vordrangen. Dieses Regiment, das gegen gehärtete Infanterie-, Artillerie- und Panzertruppen operiert, traf und überwand den härtesten deutschen Widerstand in verzweifelten Gefechten in St. Gillis, Canisy, Le Mesnil, Herman, Villebaudon, Moyen, Percy und Tessysur-Vire. Infanterieregiment in seiner ersten Aktion mit einer gepanzerten Division, nach einer kurzen Indoktrinationsphase, übernahm die Rolle der gepanzerten Infanterie mit beispiellosem Erfolg. Während des 7-tägigen Einsatzes hielten die Infanterie-Teams mit den Panzern Schritt und ruhten sich nur kurz in der Nacht aus, um den Angriff bei Tagesanbruch zu drängen. Die hinteren Staffelungen kämpften mit feindlichen Gruppen, die im Angriff umgangen wurden. Es gab wenig Schutz vor der schweren Artillerie, die die Deutschen auf die amerikanische Rüstung ausübten. Feindliche Bomber belästigten die amerikanischen Truppen in der Nacht ständig, aber in einer herausragenden Dienstleistung perfektionierte das 22. Infanterieregiment ein Infanterie-Panzerteam, das durch die Kraft seines entschlossenen Kampfgeistes zu einer unwiderstehlichen Kraft auf dem Schlachtfeld wurde. Taten statt Worte !

 

http://www.22ndinfantry.org/wwllpage2.htm

ihttp://1-22infantry.org/history2/regthistory.htm 27.08.14 19:43:11 22nd Infantry Regiment Yearbook, printed 1947


Durch- und Ausbruch vom 27. Juli bis 4. August



Am 27. Juli wurde dann die volle Stärke aller drei Divisionen in die Schlacht geworfen. Sie durchbrachen die Front der deutschen Einheiten vor dem VII. Korps, indem die amerikanischen Fahrzeuge gegen den brechenden deutschen Widerstand vorrückten. Die Frontlinie beim VIII. Korps begann ebenfalls zu bröckeln, als die deutschen Einheiten sich aus Angst vor einer Einkesselung zurückzuziehen begannen. Die Richtigkeit von Collins Entscheidung bestätigte sich am 28. Juli, als das VIII. Korps mehr als 19 Kilometer Landgewinn verzeichnete und die 4. Panzerdivision die wichtige Straßenkreuzung von Coutances einnahm, die direkt hinter der deutschen taktischen Verteidigungszone lag. Dort schloss sich das VIII. Korps unter General Pattons Leitung an. Bis zum 30. Juli hatte die 4. Panzerdivision Avranches genommen und damit die deutschen Widerstandsnester im Norden der Cotentin-Halbinsel abgeschnitten und eingeschlossen. Unterdessen hielten die Kanadier mit ihrem II. Korps die Deutschen im Osten an ihren Positionen auf, indem sie sie in heftige Kämpfe verwickelten. Zu der Zeit existierte keine einheitliche deutsche Frontlinie mehr, die der 1. Armee im Wege stand, und so durchdrangen deren vorrückende Einheiten unverteidigtes Gebiet. Vier Divisionen des VIII. Korps stießen bis zum 4. August bis hinter Avranches vor. Das gut zu verteidigende Land des Bocage lag nun hinter ihnen, so dass von da an die Mobilität der amerikanischen Einheiten das Kampftempo und die Schlachtrichtung bestimmte.



Montgomery, der Kommandeur der alliierten Bodentruppen, verkündete am 4. August eine generelle Änderung im weiteren Invasionsplan. Anstatt die 3. US-Armee in die Bretagne zur Eroberung der Atlantikhäfen zu beordern, wurde ihr größter Teil in Anbetracht des deutschen Zusammenbruchs nach Osten geschickt. Auch die 1. Armeeoperierte weiter östlich und die Briten und Kanadier setzten ihre Angriffe im Osten und nach Süden fort, um die restlichen deutschen Truppen einzuschließen. Damit hatten die Kämpfe begonnen, die schließlich zum Kessel von Falaise und einem schnellen Vorstoß durch Nordfrankreich führen sollten.“i



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Auswirkungen

http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Cobra#Auswirkungen_der_Operation_Cobra

Das VIII. Korps schlug die Schlacht um die Bretagne, erreichte aber das gesetzte Ziel, die Eroberung der bretonischen Atlantikhäfen, nicht.Die Deutschen hielten Brest bis Ende September, Lorient und Saint-Nazaire sogar bis Mai 1945. Da aber schon im August Marseille den Alliierten unzerstört in die Hände fiel, war dies einigermassen irrelevant, was Montgomery in seiner Entscheidung vom 4. August auch so anführte.

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Die Vorstösse des VIII. US-Korps in die Bretagne


Der General der 1. Armee, Omar N. Bradley, sagte: „Cobra hatte einen tödlicheren Schlag ausgelöst, als sich irgendeiner von uns vorzustellen gewagt hätte“. Er selbst übernahm das Kommando über die neu gegründete 12. US-Heeresgruppe, die aus der 1. und 3. Armee bestand. Die 1. Armee übernahm General Courtney Hodges.

 

Hodges war im Juni und Juli 1944 „Deputy Commander of the First Army“, deren nomi­neller General Bradley vorerst blieb.vi Leiter der Bodenoperationen der Operati­on Overlord war bis dahin der britische Feldmarschall Bernard Montgomeryvii. Mit ihm hatten die Amerikaner ihre liebe Mühe. Ab dem 1. August war er Oberbefehlshaber der 21. Heeresgruppe(1. kanadische und 2. britische Armee). Ab dem 31. August wurde Eisenhower direkter Oberkommandierender der interalliierten Streitkräfte. Das Personalkarussell drehte sich auch im Wehrmachtführungsstab. Das war zum Teil die Folge des misslungenen Stauffenberg-Staatsstreichversuchs und zum Teil der sich abzeichnenden Niederlage in der Normandie. Am 17. August ersetzt Hitler den Oberbefehlshaber West, von Kluge, durch Model, dessen Posten anfangs September v. Rundstedt übernimmt, der doch am 2. Juli abgesetzt worden war. General v. Kluge nahm sich am 19. August das Leben, Erwin Rommel am 14. Oktober.viii

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Die deutsche Kommandostruktur im Westen

Hitler war der alleinige Führer. Er brachte es zustande, unentwirrbare Komplikationen der Befehlsstrukturen zu schaffen, wie dies selbst den immer wieder streitenden und zum internen Ausgleich gezwungenen Alliierten nie gelang.



Hinter der Front

David Rothbart Tagebuch