Im Hürtgenwald und bei Luxemburg hat die Vierte in den fürchterlichsten Schlachten mitge­wirkt: Am 14. November 1944 griff die 4. US-Division den Westwall in der Schnee-Eifel an. In der Schlacht im Hürtgenwald traf die Division auf äusserst starke deutsche Gegenwehr. Sie erlebte wahrscheinlich ihre schwersten Kämp­fe. Die Division wurde am 7.  Dezember 1944 aus der Schlacht herausgelöst, nach­dem sie mit 7500 Verwundeten und Toten fast ein Drittel ihrer Mannstärk­e verloren hatte. In der Etappe in Luxemburg sollte sie ihre enormen Verluste ausgleichen, wurde aber am 16. Dezember 1944 von der Ardennen-Offensive der Deutschen überrascht. Obwohl sie zunächst zurückweichen musste, gelang es ihr, den Frontabschnitt zwischen Dickweiler und Osweiler zu stabilisieren, im Januar 1945 die Sauer zu überqueren und die erschöpften deutschen Einheiten in ihren Stellungen in Fouhren und Vianden zu über­rennen. Erst bei Prüm konnte ihr Vorstoss durch heftigen deutschen Wider­stand zum Halten gebracht werden. Dennoch gelang ihr am 28. Februar 1945 das Übersetzen nahe Olz­heim und der schnelle Vorstoss entlang der Kyll am 7.  März. Nach einer kurz­en Ruhezeit zur Auffrischung und zum Ersatz der Ver­luste überquerte die „Vierte“ am 29. März bei Worms den Rhein, eroberte anschliessend Würzburg und bildete am 3. April 1945 einen Brückenkopf am Main bei Ochsenfurt. An­schliessend nahm sie Bad Mergentheim, Rothenburg, Crailsheim und Aalen. Am 25. April überquerte sie die Donau bei Lauingen und schwenkte in Richtung München. Anfang Mai erreichte der Verband bei Miesbach die Isar. Insgesamt machte die 4. US-Infanteriedivision im März und April 1945 über 50.000 Kriegsgefangene. Die Verluste der 4. US-Infanteriedi­vision im Zweiten Welt­krieg betrugen insgesamt rund 22.660 Tote und Ver­wun­dete. (Quelle: Wikipe­dia)

 

The Pursuit to the Siegfried Line

August 26 - September 14, 1944

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Die territorialen Gewinne der westlichen Alliierten und der Sowjetunion in Europa vom 6. Juni bis 15. Dezember 1944: Frankreich ist befreit. Die Fortschritte im Westen lassen sich nach einem halben Jahr sehen, aber im Osten sind sie auch per Jahresende eindrücklicher: ein geopolitisches Problem für die Nachkriegszeit kündigt sich an. Wenn die Erfolge gegen den Nationalsozialismus sichtbar sind, so ist dieser doch längst nicht niedergerungen. (Die Ardennenoffensive Hitlers beginnt am 16. Dezember und dauert bis am 21. Januar 1945.) Er ist im Wesentlichen beschränkt auf das alte Reichsgebiet Deutschlands und des kaiserlichen Österreich. In Griechenland passierte genau das, was die Amerikaner befürchtet hatten, es werde in Frankreich geschehen: die Vertreibung der Besatzer gelang überwiegend der kommunistische Widerstandsorganisation EAM bzw. deren militärischen Arm ELAS. Ein schrecklicher Bürgerkrieg brach aus, was De Gaulle in Frankreich verhindert hatte.